Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVL)

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Aktuelle Umfrage zu Ernährungsgewohnheiten in Deutschland

Eine vom Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) beauftragte repräsentative Forsa-Umfrage zum Ernährungsverhalten der Verbraucher in Deutschland zeigt, dass die Bevölkerung beim Essen auf Wahlfreiheit und einen moderaten Wandel setzen. Ideologisch aufgeladene Debatten rund um Vorgaben und Verbote, etwa zur Fleischbezeichnung für vegane Produkte („Veggie-Ban“), stehen demnach nicht im Vordergrund. Stattdessen rücken Geschmack, Preis und individuelle Entscheidungen der Verbraucher in den Mittelpunkt. Hinsichtlich der Bandbreite von pflanzlichen bis tierischen Produkten zeigt sich eine hohe Flexibilität anstelle einer Polarisierung.

„Essen ist Kulturgut und nicht Kulturkampf. Die Realität im Konsum ist von pragmatischer Flexibilität und nicht von Polarisierung oder Verzicht geprägt. Verbraucher wollen bewusst einkaufen, nicht grundsätzlich anders essen. Sie möchten selbst entscheiden, was auf den Teller kommt, und leben einen stetigen moderaten Wandel.

Die Umfrage zeigt, dass sich Verbraucher vorrangig an Geschmack und Preis orientieren und einen breiten, flexiblen Ernährungsstil leben. Dazu gehört auch eine moderate Wandlungsbereitschaft, Tierwohl ist und bleibt wichtig. Das Angebot im Handel wird von den Kunden positiv bewertet. Das breite Spektrum an tierischen und pflanzlichen Produkten in den Regalen entspricht den hohen Erwartungen.“, so Björn Fromm, BVLH-Präsident.

Hier finden Sie die Ergebnisse der Umfrage.