Bundesminister Rainer betonte bei dem Treffen sein Vertrauen in alle Akteure der Lebensmittelkette. Gemeinsam gelte es, die Leistungsfähigkeit des Agrar- und Ernährungssektors zu sichern und die Versorgung der Bevölkerung langfristig zu gewährleisten. Ein zentrales Anliegen des Ministers: Der Abbau übermäßiger Bürokratie zur Steigerung der Effizienz und Entlastung der Wirtschaft.
Im gemeinsamen Dialog wurden unter anderem folgende Handlungsfelder identifiziert:
Eine praxisnahe Novelle und Erweiterung der Tierhaltungskennzeichnung zur Förderung transparenter und tierwohlgerechter Haltungsformen;
Eine dringende Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung zur Vermeidung unnötiger Belastungen für Unternehmen;
Der Verzicht auf sogenanntes Goldplating sowie die Rücknahme nicht erforderlicher nationaler Überregulierung;
Generelle Entlastungen für Wirtschaft und Handel – insbesondere im Hinblick auf Bürokratieabbau und hohe Energiekosten.
Alle Beteiligten waren sich einig: Nur durch einen konstruktiven Dialog zwischen Politik, Handel und Landwirtschaft können zukunftsfähige Lösungen für eine nachhaltige und resiliente Lebensmittelversorgung in Deutschland gefunden werden.
