Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVL)

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Fragmentierter EU-Binnenmarkt: negative Auswirkungen politischer Regulierung

Eine effiziente Lebensmittelkette in einem einheitlichen EU-Binnenmarkt ist die zentrale Voraussetzung, um die Verbraucherwohlfahrt zu maximieren. Dies gilt insbesondere in Zeiten ökonomischer Unsicherheiten und exogener Kostenschocks.

 

Die zunehmende Regulierung der europäischen Agrar- und Lebensmittelkette führt genau zum Gegenteil: sie fragmentiert Märkte, schränkt den Wettbewerb ein und reduziert die Verbraucherwohlfahrt. Insbesondere Goldplating bei der nationalen UTP-Umsetzung und weitere nationale Regelungen sorgen für eine weitreichende Fragmentierung, ohne die wirtschaftliche Situation der landwirtschaftlichen Erzeuger spürbar zu verbessern. Das vom BVLH in Auftrag gegebene Regulierungsgutachten von Düsseldorf Competition Economics (DCE) analysiert die Umsetzung der UTP-Richtlinie sowie die Einführung weiterer nationaler Regelungen in sieben EU-Mitgliedstaaten und zeigt deutlich: umfangreiches Goldplating und strengere Regulierung führen nicht zu höheren Erzeugerpreisen, verursachen jedoch erhebliche Effizienzverluste und Wettbewerbsverzerrungen im europäischen Binnenmarkt.

Für ein detailliertes Verständnis lesen sie hier weiter:

DCE-Regulierungsgutachten

Handout 

DCE-Präsentation