Die zentrale Botschaft ist eindeutig: Der Handel steht geschlossen hinter Tierwohl und mit der ITW verfügt Deutschland über einen wirkungsvollen Rahmen zur Weiterentwicklung.
Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich der LEH verlässlich für bessere Haltungsbedingungen und unterstützt gleichzeitig die heimische Landwirtschaft.
Dieses Engagement zeigt sich auch in konkreten Investitionen:
- Bisher hat der LEH in die ITW mehr als 1,5 Mrd. Euro investiert.
- Auch der Ferkelfonds wird maßgeblich vom Handel getragen. Die Fördermittel belaufen sich auf mehr als 500 Mio. Euro.
- Vor allem die Eigenmarken des Handels tragen das Siegel „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ und machen damit den Mehrwert der deutschen Landwirtschaft für Verbraucherinnen und Verbraucher sichtbar.
Die ITW hat ihr System seit 2018 gemeinsam mit Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und LEH konsequent auf eine Marktfinanzierung umgestellt. Auch die Sauenhaltung und Ferkelaufzucht werden künftig wie in den Gremien vereinbart durch eine Marktfinanzierung ihren langfristig festen Platz in der ITW behalten. Mit den neuen ITW-Programmen für die Haltungsform-Stufen 3 und 4 reagiert die Initiative zudem auf die steigende Nachfrage nach höheren Tierwohlstandards.
Gerade in angespannten Zeiten müssen alle Akteure der Wertschöpfungskette das Marktgefüge ehrlich betrachten und in einem offenen, konstruktiven Dialog gemeinsam tragfähige Lösungen zur Weiterentwicklung diskutieren.
Das Interview führten Andreas Beckhove und Marcus Arden.
Es ist erschienen auf top agrar / (PDF-Download).
