Kompetenz für Lebensmittel.

Datenbank „Fischbestände online"

– eine Initiative des Handels zur Förderung einer nachhaltigen Fischerei

Mit Blick auf den kritischen Zustand nicht weniger Fischbestände sind sich die Unternehmen des Lebensmittel-Einzelhandels sowie Fischfachhandels ihrer besonderen Verantwortung bewusst. Seit Jahren weiten die Unternehmen ihre Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Fischerei aus.

Über das Projekt

Eine Weltkarte bietet Zugang zu Informationen über Bestandsdaten der Fischarten mit Bedeutung für den deutschen Markt.

 

 

Initiative: genauere Fanggebiete
Der Handel unterstützt auch die Initiative von Fischindustrie und Fischgroßhandel für eine genauere Fanggebietskennzeichnung auf freiwilliger Basis. Diese Initiative ermöglicht dem Handel zum einen, Fisch aus nachhaltig betriebener Fischerei noch gezielter zu beziehen, zum anderen können tatsächlich gefährdete Bestände besser geschont werden.

Handel und Fischwirtschaft
Allgemein verständliche Daten über den Zustand der Seefischbestände lagen bis vor wenigen Jahren an keiner zentralen Stelle vor. Dies nahm der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) mit der Fischwirtschaft im Januar 2010 zum Anlass, das Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI - Bundesinstitut) - unterstützt vom Bundesernährungsministerium (BMEL) - zu beauftragen, eine Datenbank zur Darstellung der Bestandssituation kommerziell genutzter Seefischbestände aufzubauen. Inzwischen liegen umfangreiche Daten von rund 170 Fischbeständen vor. Im Februar 2016 wurde die Projektlaufzeit um weitere drei Jahre verlängert.

Danksagung
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den unten aufgeführten Unternehmen und Organisationen, die sich handelsseitig in besonderer Form auch finanziell an der Datenbank „Fischbestände online“ beteiligen. Zur neuen Förderperiode (2016 - 2018) traten jetzt auch ALDI Nord und ALDI SÜD dem Unterstützerkreis bei.

Engagement des Handels
Der Beauftragung der Datenbank „Fischbestände online" vorausgegangen waren umfangreiche Vorarbeiten in der Arbeitsgruppe „Herkunftsangaben für Fischereierzeugnisse" im Rahmen des Runden Tisches „Nachhaltige Fischerei" - initiiert vom BMEL - an dem handelsseitig neben dem BVLH auch Vertreter aus Handelsunternehmen, wie der Metro Group, der Edeka Zentrale sowie dem FV Fischfachhandel aktiv beteiligt waren.

Runder Tisch „Nachhaltige Fischerei“
Der Runde Tisch des BMEL zur „Nachhaltigen Fischerei“ ist durch Vertreter aus Bundesministerien (BMEL, BMU), Fischereiverwaltung (BLE), Fischereiforschung (TI), Verbänden (BVLH mit FV Fischfachhandel, BVFisch, DFV, Waren-Verein), Unternehmen (wie Edeka Zentrale, Metro Group, Deutsche See, Gottfried Friedrichs, Kutterfisch Zentrale) sowie Umwelt- und Verbraucherorganisationen (Greenpeace, WWF, vzbv) besetzt und kommt anlassbezogen und in loser Folge zusammen.

 

Gefördert von:

Meldungen

07.10.2015 | Aktuelles, Nachhaltiger Fischhandel, Fischfachhandel

Förderung der Datenbank „Fischbestände online“ um drei Jahre verlängert  Mehr


21.08.2013 | Nachhaltiger Fischhandel, Aktuelles, Fischfachhandel

Mit großer Irritation musste der Handel dem Kompromissvorschlag zur EU-Fischmarktorganisation entnehmen, dass bei den „Trilog-Verhandlungen“ in letzter Minute eine Vorschrift zur Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) bei Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse Eingang in den Vorschlag gefunden hat, die die Fisch-Bedientheke in besonderer Weise trifft. Der BVLH äußerte sein massives Unverständnis und brachte sich national wie auf EU-Ebene mit einer Stellungnahme ein.  Mehr


25.10.2012 | Aktuelles, Nachhaltiger Fischhandel

Bereits im Jahr 2010 fiel der Startschuss zum Aufbau der Datenbank „Fischbestände online“ (www.fischbestaende-online.de). Handel und Fischindustrie beauftragten hierzu das bundeseigene vTI-Institut, um eine Übersicht zur Bestandssituation kommerziell genutzter Seefischbestände zu erhalten. Da die Qualität des Datenmaterials überzeugt, beabsichtigt der Handel, das Projekt um weitere drei Jahre zu unterstützen.  Mehr


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Ansprechpartner

Christian Mieles
Geschäftsführer

Tel.: 030 726 250-83


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