Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVL)

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Publikationen

Anlassbezogen veröffentlicht der BVLH an dieser Stelle Medien unterschiedlichster Art, wie Broschüren, Merkblätter oder den Zugang zu spezifischen Datenbanken, um dem Handel eine Hilfestellung bei der Umsetzung neuer Rechtsvorgaben oder zur Teilnahme an Brancheninitiativen zu ermöglichen.

Mitgliederbefragung Fachverband „Mobile Verkaufsstellen“

(März 2015)

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Im Sommer 2014 führte der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e. V. (BVLH) innerhalb seines Fachverbandes „Mobile Verkaufsstellen“ eine Mitgliederbefragung durch. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die Struktur des mobilen Handels mit Lebensmitteln in Deutschland.

Fisch-Bedientheke: Empfehlung für das Zusatz-Fischetikett

(Dezember 2014)

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Gemäß EU-Fischmarktorganisation (VO 1379/2013; GMO) gelten ab dem 13. Dezember 2014 neue Pflichtangaben zur Information der Verbraucher bei spezifischen Erzeugnissen aus Fischerei und Aquakultur.

Auf wirtschaftsseitigem Wunsch organisierte Orgainvent einen „Runden Tisch Fisch“, an dem u. a. Vertreter aus Handel, Fischwirtschaft, des Bundesernährungsministeriums (BMEL) und BVLH teilnahmen, um Ansätze für eine praxisgerechte Umsetzung der neuen Pflichtangaben im Thekenbereich zu besprechen.

Im Ergebnis wurde für den Start eine Etikettenlösung präferiert, mit dem z. B. eine Thekenkladde oder ein Infoboard bestückt werden kann. Eine „Empfehlung für das Zusatz-Fischetikett zur Verwendung für die Information der Verbraucher an der Fisch-Bedientheke“ (Stand: 08.12.2014) wurde abgefasst.

Die GMO ermöglicht im Thekenbereich, Pflichtangaben auch durch „Handelsinformationen wie Plakate und Poster“ bekanntzugeben. Hierzu zählen ebenso Medien wie Pinnwand/Magnetboard oder die praxiserprobte Thekenkladde, die auch vom BMEL als gleichwertig eingestuft wird.

Produktspezifikation für unverpackte (lose) Ware

(Dezember 2014)

Der BVLH hat unter Mitwirkung des Ausschusses Lebensmittelrecht und Qualitätssicherung die „Produktspezifikation“ seines „Allergenratgebers“ für unverpackt (lose) angebotene Ware an die neuen LMIV-Anforderungen angepasst, wie sie ab 13. Dezember 2014 gelten. Die Spezifikation soll Thekenbetreiber im Lebensmittelhandel darin unterstützen, die notwendigen Produktdaten für Ware, die ausdrücklich zur losen Abgabe geliefert wird, beim Hersteller bzw. Lieferanten abzufragen.

Die Produktspezifikation soll nicht nur die Erfassung von Grunddaten zur Umsetzung beispielsweise der Kladdenlösung erleichtern, sondern auch dem Verkaufspersonal als Grundlage zur spezifischen Kundeninformation dienen. Wichtig ist, dass immer die aktuellen Daten zur Verfügung stehen bzw. gestellt werden.

Keine Anwendung findet das Datenblatt bei Produkten, die in Fertigpackungen an den Handel geliefert werden. Wenn diese Ware dennoch lose abgegeben wird, obliegt es dem Lebensmittelhändler, die Angaben beispielsweise hinsichtlich des Zutatenverzeichnisses/der Allergene dem Etikett zu entnehmen (der rechtsverbindlichen Angabe) und in geeigneter Form dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Auch hier können die Datenfelder des Formblattes als Vorlage dienen. Bei Öffnung der Fertigpackung haftet der Weiterverkäufer ebenfalls für jegliche zusätzliche Information hinsichtlich Kreuzkontamination.

Mitgliedern im Handelsverband senden wir gerne die Produktspezifikation (in kombinierter Lang- und Kurzfassung, sogenannter „Kladdenfassung“) zu.
Kontakt: info@bvlh.net

Studie: Zukunft unserer Lebensmittel

(April 2012)

Experten aus Handel und Industrie beschreiben darin, wie der Handel mit Lebensmitteln, ihre Erzeugung sowie die Ernährungsgewohnheiten in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts in Deutschland aussehen könnten. Auf der Basis eines Szenario-Managements wurden sieben mögliche Entwicklungspfade erarbeitet und ihre Eintrittswahrscheinlichkeit ermittelt. Die Studie ist ein Angebot zur Unterstützung der strategischen Unternehmensplanung. Sie soll Unternehmern helfen, sich bewusst zu machen, welche Szenarien unter welchen Bedingungen am wahrscheinlichsten eintreten werden und welchen Beitrag man selbst dazu leisten kann, das wünschenswerte Szenarien Wirklichkeit werden.

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